„Schule und was dann?“ – Erfolgreiches Comeback der Berufsorientierungs-Veranstaltung

Nach einer zweijährigen Pause war es endlich wieder so weit: Die Informationsveranstaltung „Schule und was dann?“ feierte ein erfolgreiches Comeback an unserer Schule. Unter der federführenden Organisation von Andrea von Both (KBO und ZwRSKin) und Peter Engelhardt (Beratungslehrer) bot der Abend den rund 150 anwesenden Eltern sowie Schülerinnen und Schülern der 9. und 10. Klassen eine wertvolle Orientierungshilfe für die Zeit nach dem Schulabschluss. Die große Resonanz unterstrich deutlich das Bedürfnis der Familien nach fundierten Informationen in einer immer komplexer werdenden Bildungslandschaft.

Ein Abend für alle Wege

Im Zentrum der Veranstaltung stand die kritische und zugleich konstruktive Auseinandersetzung mit der Frage nach dem „richtigen“ Bildungsweg. Muss es nach der mittleren Reife zwingend die FOS und das Abitur sein? Ist das Abitur für jeden Jugendlichen der ideale Weg zum Erfolg?

In spannenden Vorträgen und Diskussionsrunden zeigten die Referentinnen und Referenten auf, dass es zahlreiche Alternativen gibt, die ebenso glänzende Zukunftsaussichten und berufliche Chancen bieten. Die Kernbotschaft des Abends war klar: Eine fundierte Berufsausbildung kann – genau wie ein Studium – der Grundstein für eine erfolgreiche Karriere sein. Auch mit einer Ausbildung stehen den jungen Menschen alle Türen offen, bis hin zur Möglichkeit eines späteren Masters.

Expertenwissen aus erster Hand

Die Vielfalt der präsentierten Perspektiven war das große Plus des Abends. Unser herzlicher Dank gilt den Referentinnen und Referenten, die den Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern mit ihrem Fachwissen zur Seite standen:

  • Frau Wojtynek (Agentur für Arbeit) und Peter Engelhardt (Berufsberater) beleuchteten die vielfältigen Möglichkeiten der dualen Ausbildung.
  • Lioba Amend gab einen anschaulichen Einblick in das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) und zeigte auf, wie dieses Jahr als Orientierungsphase genutzt werden kann.
  • Frau Krottenthaler und Herr Stadler (FOS Haar) sowie Herr Schuster (FOS/BOS Erding) informierten über die spezifischen Anforderungen und Schwerpunkte der Fachoberschulen und Berufsoberschulen.
  • Frau Suhl (Gymnasium Kirchheim) erläuterte die Besonderheiten der Übertrittsklassen und zeigte Wege auf, wie der schulische Werdegang erfolgreich fortgesetzt werden kann.

Ein gelungener Abend zur Zukunftsplanung

Der rege Austausch im Anschluss an die Vorträge zeigte, wie wichtig dieser direkte Dialog zwischen Schule, externen Partnern und den Familien ist. „Schule und was dann?“ hat eindrucksvoll verdeutlicht, dass der Weg in die Zukunft individuell gestaltet werden kann und dass es sich lohnt, abseits ausgetretener Pfade zu denken.

Wir freuen uns sehr, dass das Format nach der zweijährigen Pause so positiv angenommen wurde, und blicken optimistisch auf die nächsten Jahre, in denen wir unsere Schülerinnen und Schüler weiterhin bei dieser wichtigen Entscheidung begleiten werden.

Andrea von Both